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| Die Tierwelt | ||||||||||||||||||||||||||
| Im Kanaltal leben viele typische Tiere der Alpenregion und Tiere die sich in anderen Zonen nicht erhalten haben | ||||||||||||||||||||||||||
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Die gute Pflege des Ambiente und die korrekte Verwaltung des Wildbestandes kann man wohl zu den Hauptursachen dieser gelungenen Situation zählen. Mit Ausnahme der Talnähe ist das Habitat der Tiere wenig gestört und wesentlich unangetastet, auch wenn die Risiken für die Zukunft nicht fehlen. Das Jagen ist im Kanaltal immer geregelt vonstatten gegangen Zur Zeit ist auf einer weiten Fläche des Waldes die Jagd verboten. Im Tarviser Gebiet findet man alle wichtigen Arten von Huftieren vor: Reh, Gemse, Hirsch und Steinbock. |
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| Das Reh | ||||||||||||||||||||||||||
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Das Reh lebt in den Wäldern der Talsohle und äst früh am Morgen und bei Sonnenuntergang, also ungestört, auf den Wiesen und Waldlichtungen. |
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Von mißtrauischem und scheuem Charakter, flüchtet es sich beim geringsten Zeichen der Gefahr leichtfüßig in den sicheren Wald. Das männliche Reh ( Rehbock ) lebt meist isoliert, während das weibliche Reh die Nachkommenschaft des Jahres begleitet. Jedoch kommt es manchmal vor, daß die Rehe kleine Herden beim Äsen bilden. |
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Die Paarung findet während des Sommers statt, die Kleinen werden im Mai geworfen, sodaß sie ziemlich gewachsen und erfahren den Winter entgegentreten können. Trotzdem, einige seltene Fälle von Epidemien ausgelassen, ist der strenge Winter der Hauptgrund des natürlichen Todes der Rehe, welche bei mehr als einem Meter Schnee mit den schmalen “Beinen” komplett im Schnee einsinken und zur Futtersuche nicht weiterkommen. Beim langem Winter und nassem Schnee bleiben die Rehe schon durch vorhergehende Monate geschwächt, im Schnee paralisiert und können sehr schwer überleben. Forstaufseher und Jäger bemühen sich um diese Vorfälle zu minimalisieren, indem sie Futterkrippen mit Heu im Wald aufstellen, wo der Schneemantel nicht so dick ist und die Rehe sich leichter bewegen können |
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Der Steinbock |
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Die Gemse |
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Der Steinbock ist in neuerster Zeit auf den Julischen Alpen zwischen Monte Cacciatore und der Jof Fuart Gruppe eingeführt worden. Warscheinlich hatte er in dieser Zone schon gelebt, war aber seit langer Zeit nicht gegenwärtig. Er lebt in demselben Ambiente der Gemse auch wenn er, weniger mißtrauisch als diese , sich auch in Zonen begibt, die vom Menschen begangen werden und ihm sich auch nähern können. |
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Die Gemse lebt in den Hochgebirgsweiden in den Latschenkiefer- und Almrauschwäldchen und kommt nicht in das Tal, auch nicht bei Hunger. Wie das Reh, ist die Gemse extrem scheu, bei Gefahr klettert sie mit unglaublicher Leichtigkeit die felsigen Wände entlang, von denen sie sich nie zuviel entfernt um sich immer einen Fluchtweg zu sichern. Sie lebt in großen, nicht geschlossenen Herden. Die Paarung ist im Herbst und die Kleinen, wie beim Reh, werden im Mai geboren. |
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Der Hirsch |
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In den letzten 10 Jahren hat sich der Hirsch , in den Wäldern des Kanaltales und besonders auf dem Rücken der Karnischen Alpen und in den Tälern, die sie einschneiden, bemerkenswert vermehrt. Wegen seiner Größe und seinem imposantem Geweih des männlichen Tieres, |
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| ist er ohne Zweifel der König der Wälder. | ||||||||||||||||||||||||||
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Der Hunger treibt die Hirsche manchmal zur Talsohle, bis auf die Felder und Gärten welche die Häuser umgeben. Während der Paarung, die in dem Herbstanfang fällt, geben die männlichen Tiere während der Nacht und bis zum Morgengrauen ein sehr hohes Röhren von sich, um die Weibchen anzulocken oder eventuelle Konkurrenten zu überzeugen. |
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Texte: Dott. Edo Piantadosi
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